Feierlicher Abschluss der Familienpaten-Schulungsreihe

„Freundlichkeit kehrt zu Ihnen zurück!“ – Bürgermeisterin macht neuen Familienpaten beim Abschluss der Schulungsreihe Mut

 

Rinteln/Obernkirchen: Am Donnerstag, den 10. November, haben die Teilnehmenden der Familienpaten-Schulungsreihe zum Abschluss der Qualifizierung ihre Teilnahme-Bescheinigung und eine Patenkarte erhalten, die sie als Ehrenamtliche ausweist, die im Auftrag des Kinderschutzbundes Rinteln in Familien tätig werden können.

 

Petra Rabbe-Hartinger, die 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes Rinteln, dankte den Frauen und Männern für ihre Bereitschaft, Eltern mit kleinen Kindern durch wöchentliche Besuche im Familienalltag zu entlasten. Sie sicherte ihnen zu, dass sie über die gesamte Laufzeit ihrer künftigen Familienpatenschaft mit der Unterstützung durch die Koordinator/innen Christa Harms und Albrecht Schäffer rechnen könnten und wünschte ihnen für ihr Engagement viel Spaß.

Petra Rabbe-Hartinger (3. von rechts)

In Vertretung der Rintelner Bürgermeisterin richtete Carsten Ruhnau ebenfalls ein Grußwort an die frischgebackenen Patinnen und Paten und überbrachte den Dank der Stadt Rinteln. Er habe sich bei einer früher tätigen Familienpatin nach ihrer Erfahrung erkundigt. Sie habe ihm erzählt, dass sie ihr Engagement in der Familie in guter Erinnerung habe. Sie habe gespürt, dass ihr Einsatz dort gebraucht wurde. Das habe ihr viel Motivation und Bestätigung gegeben. Diese Erfahrung wünschte Ruhnau auch den anwesenden Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmern für ihr Engagement.

Carsten Ruhnau (links)

Christel Bergmann, die Bürgermeisterin der Gemeinde Bad Eilsen, bedankte sich in ihrem Grußwort für die Einladung und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass zwei künftige Familienpatinnen ihren Wohnsitz in Bad Eilsen haben und auch dort tätig werden möchten. Sie hob die Bedeutung des Ehrenamtes für den Zusammenhalt in den Dörfern und Städten hervor und machte schließlich den Engagierten mit einem Zitat Mut für ihr künftiges Ehrenamt: „Die Freundlichkeit, die wir anderen geben, kehrt stets zu uns zurück“.

Bürgermeisterin Christel Bergmann (3. von links)

Passend zum feierlichen Anlass erhielten alle Anwesenden noch eine Rose und ein Glas Apfelsecco, mit dem sie auf die zukünftigen Familienpatenschaften anstießen.

 

So lief die Schulungsreihe ab: An insgesamt sieben Terminen in Rinteln bzw. Obernkirchen haben sich die neun Teilnehmenden aus Rinteln, Bad Eilsen, Bückeburg, Kleinenbremen und Rodenberg mit unterschiedlichen Themen beschäftigt. So ging es z.B. um Familie, Bedürfnisse, Hilfe zur Selbsthilfe, Zuwanderung, Integration, Haltung, Nähe, Distanz, Wahrnehmung und Kommunikation. Rechtliche Aspekte und Versicherungsfragen kamen ebenso zur Sprache wie das umfangreiche Hilfe- und Unterstützungsnetzwerk im Landkreis Schaumburg.

7 von 9 Schulungs-Teilnehmer/innen. Rechts: Koordinatorin Christa Harms

Familienpatenschaften sind eine niederschwellige Form der Frühen Hilfen. Der Kinderschutzbund Rinteln bietet sie Eltern und Alleinerziehenden mit kleinen Kindern an, die im südlichen Landkreis Schaumburg wohnen und die keine Verwandten in der Nähe haben, die sie im Alltag entlasten könnten. Dank Zuschüssen vom Landkreis Schaumburg, vom Land Niedersachen und von weiteren Stiftungen ist das Angebot für die deutschen und zugewanderten Familien kostenfrei. Die ehrenamtlichen Familienpatinnen und –paten kommen auf freiwilliger Basis für ein bis zwei Jahre wöchentlich in die von ihnen begleitete Familie und sichern Vertraulichkeit zu.

 

Wer sich Entlastung durch eine Familienpatin wünscht oder wer sich als Patin oder Pate ehrenamtlich engagieren möchte, findet nähere Informationen über dieses Ehrenamt und die Kontaktdaten der Koordinatorin Christa Harms und des Koordinators Albrecht Schäffer hier auf der Seite unter Angebote/Angebote für Familien/Familienpaten.

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