Feierlicher Abschluss der Familienpaten-Schulung – Bürgermeisterin gratuliert

„Vielen Dank, es war eine bereichernde Erfahrung!“ – Mit diesen Worten brachte ein Teilnehmer der sechsteiligen Schulungsreihe auf den Punkt, wie er die Qualifizierung des Kinderschutzbundes Rinteln für die ehrenamtliche Tätigkeit als Familienpate empfunden hat. Er und weitere sechs Teilnehmerinnen stehen nun bereit, Eltern mit kleinen Kindern, die sich mit der Bitte um Unterstützung an den Kinderschutzbund Rinteln gewandt haben, auf freiwilliger Basis durch wöchentliche Besuche im Alltag zu entlasten.

 

 

 

Am Donnerstag, den 7.05.26 fand die Schulung mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmebescheinigungen, der Familienpaten-Karten und einer Rose ihren Abschluss. Petra Rabbe-Hartinger, 1. Vorsitzende des Rintelner Kinderschutzbundes, hob in ihrem Grußwort hervor, wie gut die Gruppe zusammengefunden habe. „Bei einer Altersspanne von Ende 20 bis Mitte 70 und wenn man sich vorher nicht gekannt hat, ist das keine Selbstverständlichkeit“. Sie bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihre Hilfsbereitschaft und dafür, dass sie sich für ein ehrenamtliches Engagement als Patin bzw. Pate beim Kinderschutzbund Rinteln entschieden hätten.

 

 

 

Dörte Worm-Kressin, Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen, gratulierte den frischgebackenen Patinnen und Paten zu ihrer Bereitschaft, sich für Eltern mit kleinen Kindern zu engagieren und nannte dafür einen wichtigen Grund: „Unsere Gesellschaft verändert sich, viele Eltern sind belastet und stehen unter Stress“, so Worm-Kressin. Das könne sich ungünstig auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Die Familienpatinnen und -paten könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder in einer entspannteren Familienatmosphäre groß würden. Die Bürgermeisterin richtete abschließend das Angebot an die Ehrenamtlichen: „Wenden Sie sich an die Stadt, wenn Sie in ihrem ehrenamtlichen Engagement Unterstützung brauchen!“

 

 

 

Aktuell warten mehr als ein Dutzend Eltern mit kleinen Kindern auf eine Unterstützung durch Ehrenamtliche vom Kinderschutzbund Rinteln. Die neuen Familienpatinnen und -paten sollen daher so bald wie möglich in Familien tätig werden, die im südlichen Landkreis Schaumburg wohnen. Bei der Vermittlung achtet das Koordinationsteam darauf, dass Erwartungen der Eltern und die Vorstellungen der Ehrenamtlichen gut zusammenpassen. „Die Chemie zwischen Eltern und Paten muss stimmen, damit eine Familienpatenschaft über eine längere Zeit Bestand haben kann“, erklärt Ann-Kathrin Franke. Sie koordiniert die Familienpatenschaften in Bückeburg, Bad Eilsen und Obernkirchen.

 

 

 

Zusammen mit ihrem Kollegen Albrecht Schäffer, Koordinator für die Familienpatenschaften in Rinteln und Auetal, freute sie sich über den positiven Verlauf der Familienpaten-Schulung. Beide dankten allen Teilnehmenden für ihre aktive und lebendige Beteiligung und das vertrauensvolle Miteinander.

Zum Inhalt springen