Wenige Tage nach dem Brand im Haus des Kinderschutzbund Rintelns am 9. Mai hatte die Moschee-Gemeinde Rinteln Geld gesammelt und den Kinderschutzbund mit einer Spende in Höhe von 500€ unterstützt. Bei einem Besuch von zwei Vertretern der Moschee-Gemeinde in den neuen Räumen des Kinderschutzbundes in der Ostertorstraße 23 gab es nun Anfang September bei einer Tasse Kaffee einen persönlichen Austausch in netter Atmosphäre.
Petra Rabbe-Hartinger und Albrecht Schäffer dankten herzlich für die Solidarität, die die Moschee-Gemeinde gezeigt hat, und informierten über die Angebote des Rintelner Kinderschutzbundes für Kinder, Jugendliche und Eltern. „Unser Motto ist: ‚Eltern stützen – Kinder schützen‘, betonte Petra Rabbe-Hartinger.
Nuran Özmen und Serdar Akgün schilderten ihrerseits, was in der Moschee-Gemeinde im Emerten in Rinteln für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten wird: Gesellige Treffen, Vorträge, Sprachkurse und kreative Angebote. Sie betonten, dass sich die Moschee nicht nur als Ort des Gebetes, sondern auch als Bildungs- und Begegnungsstätte verstehe. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Frauen in der Gemeinde. Sie organisierten verschiedenste Angebote und Veranstaltungen für Menschen unterschiedlicher Generationen.
Die Moschee-Gemeinde sei geprägt durch ihre Vielfalt, betonte Herr Akgün. Menschen mit türkischen, kurdischen, albanischen, syrischen, libanesischen, usbekischen, aserbaidschanischen, thailändischen und ukrainischen Wurzeln kämen dort zusammen. Die verbindende Sprache in der Moschee sei Deutsch.
Der persönliche Austausch endete mit dem gegenseitigen Wunsch, miteinander in Kontakt zu bleiben und Möglichkeiten für eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten auszuloten.





